Sharepic Tipps
Ein gutes Sharepic bewegt mehr als ein langer Text.
Es stoppt den Daumen beim Scrollen, transportiert eine Botschaft auf einen Blick – und wird im besten Fall von anderen weitergeteilt. Hier kommen die wichtigsten Tipps, kompakt und direkt umsetzbar.
Grundlagen
Was ist ein Sharepic überhaupt?
Ein Sharepic ist eine Kombination aus Bild und Text, die speziell dafür gestaltet wird, in sozialen Netzwerken geteilt zu werden. Anders als klassische Werbegrafiken lebt ein Sharepic davon, dass echte Menschen es freiwillig weiterverbreiten – weil es sie emotional anspricht, informiert oder inspiriert.
Die wichtigsten Tipps
10 Regeln für Sharepics, die funktionieren
Eine Botschaft, ein Bild
Das häufigste Fehler: zu viel auf einmal kommunizieren wollen. Ein Sharepic funktioniert mit genau einer zentralen Aussage. Alles andere lenkt ab und verwässert die Wirkung.
Text kurz halten – die Botschaft muss sofort sitzen
Wenige Wörter, klare Sprache. Wer zu viel Text auf ein Bild packt, verliert die Leute noch bevor sie anfangen zu lesen. Eine Faustregel: Wenn der Text nicht in drei Sekunden erfassbar ist, ist er zu lang.
Gesichter erhöhen die Aufmerksamkeit
Menschliche Gesichter ziehen den Blick an – das ist keine Meinung, sondern Psychologie. Sharepics mit Personen (am besten Nahaufnahmen mit direktem Blick) werden häufiger wahrgenommen und geteilt als abstrakte Grafiken.
Kontrast ist kein Stil, sondern Lesbarkeit
Text muss auf dem Hintergrund gut lesbar sein – auch auf einem kleinen Handydisplay in der Sonne. Helle Schrift auf dunklem Untergrund oder umgekehrt. Problematische Kombinationen: Grün auf Rot, Blau auf Gelb.
Das Format bestimmt die Plattform
- 1:11080 × 1080 px – universell, gut für Facebook und Instagram
- 4:51080 × 1350 px – belegt mehr Feedfläche, wirkt auf Instagram besonders gut
- 9:161080 × 1920 px – für Stories und TikTok
- 1,91:11200 × 630 px – für Posts mit Link-Vorschau auf Facebook oder LinkedIn
Konsistentes Design schafft Wiedererkennungswert
Wer regelmäßig Sharepics veröffentlicht, sollte ein erkennbares Grunddesign entwickeln: gleiche Farben, gleiche Schriftarten, Logo an fester Position. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass Inhalte sofort zugeordnet werden können.
Call-to-Action nicht vergessen
Ein Sharepic, das geteilt werden soll, darf ruhig explizit darum bitten – entweder im Bild selbst oder in der Caption. „Teile diesen Post” oder „Jetzt unterschreiben” funktionieren besser als Schweigen.
Lizenzfreie Bilder verwenden
Kein fremdes Bildmaterial ohne Erlaubnis. Gute kostenlose Quellen: Unsplash, Pexels, Pixabay. Noch besser: echte eigene Fotos statt Stockbilder – die wirken authentischer und werden häufiger geteilt.
Timing matters
Das beste Sharepic bringt wenig, wenn es nachts um 2 Uhr gepostet wird. Die aktivsten Zeiten liegen meist morgens (7–9 Uhr) und abends (17–20 Uhr). Die eigenen Analytics verraten, wann die eigene Community am aktivsten ist.
Für mobile denken – immer
Über 80 % der Nutzung von Social Media findet auf dem Smartphone statt. Texte müssen auch auf kleinen Screens lesbar sein, Gesichter und Kernbotschaft sollten in der Bildmitte liegen (nicht an Rändern, die beim Hochformat ggf. abgeschnitten werden).
Vor dem Posten
Schnell-Checkliste
Kurz durchgehen, bevor du auf „Posten” drückst.
Ist die Kernbotschaft in unter drei Sekunden erfassbar?
Ist der Text kurz und kontrastreich lesbar?
Stimmt das Format für die Zielplattform?
Ist das Bildmaterial lizenzfrei oder selbst erstellt?
Gibt es einen klaren Call-to-Action (im Bild oder in der Caption)?
Ist das Design konsistent mit bisherigen Posts (Farben, Logo, Schrift)?
Wurde der beste Posting-Zeitpunkt berücksichtigt?
Sharepics sind kein Hexenwerk – aber sie wollen durchdacht sein.
Wer diese Grundregeln befolgt, steigert Reichweite und Wirkung deutlich, ohne großes Budget oder Designkenntnisse vorauszusetzen.
Direkt loslegen – kostenlos.
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